Betriebswechsel während der Ausbildung... =(

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Mitglied seit 28.04.2008
53 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hey..

ich möchte mich über einen Betriebswechsel während der Ausbildung informieren.
Ich bin im 2. Lehrjahr Bürokauffrau, konnte durch den Besuch einer berufsspezifischen Schule die Ausbildungszeit um 1 Jahr erkürzen, sodass ich nun erst seit 2 Monaten dort bin...Ich bin jedoch sehr verzweifelt bezüglich mit meinem Arbeitsumfeldes..

Kurz erklärt..es ist tödlich Fragen zu stellen,man wird vor versammelter Mannschaft laut kritisiert und man traut sich kaum ein Wort zu sagen, weil einfach nur eine schlechte Stimmung herrscht. Ich fühle mich einfach nicht wohl, stehe jeden Morgen mit einem mulmigen Gefühl im Bauch auf und gehe abends mit verheulten Augen ins Bett..

Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich definitiv die nächsten 2 Jahre nicht mit solch seelischen Problemen leben möchte. Außerdem bezweifel ich, unter diesen Umständen den Anforderungen der Ausbildung gerecht zu werden.

Sicherlich werdet Ihr mir raten, mit meinem Ausbilder oder Chef zu sprechen,...doch ich denke dass es die Situation vercshärfen würde. Mein Ausbilder ist selbst ein Teil dessen, was mich zu dieser Entscheidung bewegt, außerdem bekommt er live mit wie mit mir umgegangen wird. Der Chef wird kaum für mich sprechen, oder besser gesagt gegen meinen Ausbilder sprechen, da dieser schon 22 Jahre in dem Betrieb ist..

Meine Frage an euch...
Wie läuft ein Betriebswechsel ab? Am besten noch in der Probezeit kündigen?
Wie formuliere ich meine Bewerbung?

Über hilfreiche Antworten wäre ich euch sehr dankbar..
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Mitglied seit 12.08.2006
715 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hey, Engel!

Also, das was du schilderst klingt echt grausam. Unter diesen Umständen würd ich das auch nicht durchstehen wollen.
Wobei es natürlich nicht so leicht ist, einen "Ersatzausbildungsbetrieb" zu finden. Dein Berufsbild zählt entweder zur IHK (Industriebetrieb) oder HWK (Handwerk). Dort kannst du dich mal erkundigen. Aber Vosicht! Dein Betrieb ist dort Pflichtmitglied (man kennt sich also!).
Ich an deiner Stelle würde mich an die zuständige Gewerkschaft oder den Betriebsrat wenden. Dort findest du mit Sicherheit eine Person deines Vertrauens.
Aber so ganz ohne Gespräch mit deinen "Mobbern" wird das wohl nicht zu lösen sein. In jeder Bewerbung wirst du darlegen müssen, weßhalb du den Betrieb wechseln willst. Und die neue Firma hält auf jeden Fall Rücksprache mit deinem jetzigen Ausbildungsbetrieb.
Kopf hoch, vielleicht entspannt sich die Situation doch nach einem klärenden Gespräch. Nimm dazu jemanden mit und stelle ganz sachlich deine Sichtweise der Dinge dar.

Viel Glück!

eumex209
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Mitglied seit 24.07.2008
199 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo!!

Vielleicht kannst Du Dich auch in Deiner Berufsschule informieren, die müssten doch sowas wie einen Vertrauenslehrer haben. Vielleicht können die Dir sagen, wie sowas von statten geht und was Du alles beachten musst.

Liebe Grüße
Sabrina
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Mitglied seit 28.04.2008
53 Beiträge (ø0,01/Tag)

Ich danke euch schon jetzt einmal für Ihre antworten..

@ eumex209, ich hoffe mal nicht, dass die Firmen bei denen ich mich bewerben werde sich an meinen jetztigen Betrieb wenden werden, denn dort weiß keiner von meinen Plänen..und soll vorerst..bis ich was neues gefunden habe auch niemand davon wissen... oh man..da hab ich ja ne menge zu beachten...aber ein Gespräch mit dem Ausbilder/Chef ist wie gesagt..schon..für mich ausgeschlossen..

@ sabsi..danke dir..ich werde in der Schule mal auf mich aufmerksam machen.. Lächeln
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Mitglied seit 24.07.2008
199 Beiträge (ø0,05/Tag)

Ich drücke Dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen, dass Du etwas anderes findest. Lächeln Kann mir schon sehr gut vorstellen, dass es sehr belastend ist!!
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Mitglied seit 12.08.2006
715 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hey, Engel!

Wenn du ernsthaft der Meinung bist, der neue Betrieb fragt da beim alten nicht nach, dann bist du ganz schön "blauäugig". So wird das eigentlich immer gemacht, grad dann, wenn jemand nach so kurzer Zeit den Betrieb wechselt wie du.
Dein neuer Betrieb hört von dir deine Erläuterungen bezüglich des Arbeitsplatzwechsels und er will natürlich auch die andere Seite dazu hören (irgendwo dazwischen liegt dann ja meistens die Warheit). Speziell aus diesem Grund würde ich auf jeden Fall ein Gespräch mit deinen Vorgesetzten führen. Die haben evt. wirklich keinen blassen Schimmer wie's dir arbeitstechnisch geht. Dir wird dann gleich mangelndes Durchhaltevermögen usw. unterstellt.
Denk mal darüber nach!

Viel Glück bei deiner Entscheidung.

Lg, eumex209.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 09.10.2006
7.872 Beiträge (ø1,79/Tag)

Hallo Engel261088,

um überhaupt den Ausbildungsbetrieb wechseln zu können, setzt voraus daß Du einen "neuen" Ausbildungsbetrieb gefunden hast, der Deine bereits verbrachte Ausbildungszeit anrechnet - zumindest teilweise . Also such Dir diesen. Erst nachdem Du das geregelt hast und bereits mehr als nur die Aussicht hast, daß Du dort übernommen wirst, rede mit der IHK oder Handwerkskammer, die für Dich zuständig ist, und vereinbare zusammen mit dem Vertreter dieser Institution einen gemeinsamen Besprechungstermin mit Deinem jetzigen Ausbildungsbetrieb. Es ist blauäugig anzunehmen, daß dieser Termin vermieden werden kan. Gleichzeitig solltest Du aber wissen, daß Du jederzeit Deine Ausbildung abbrechen kannst - auch um anderweitig einen Neustart zu beginnen. Hierbei handelt es sich um ein einseitiges Recht, d.h. Dein Ausbildungsbetrieb kann Dich nicht ohne weiteres kündigen.
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Mitglied seit 28.04.2008
53 Beiträge (ø0,01/Tag)

..naja genauso hatte ich das ja auch vor.. Also erst was neues suchen, und dann kündigen..nur mir stellt sich jetzt die Frage....wenn ich im Vorfeld jetzt schon im jetzigen Betrieb von meinen Plänen spreche, dann wird dich die Situaion für mich verschlimmern...oder der Ausbildungsbetrieb wird mich sogar kündigen, weil Sie wissen, dass ich sowieso früher oder später gehen werde..und die sich dann wen anders suchen...
Doch was wenn ich bis dahin noch nichts neues gefunden habe?????

Deshaln habe ich gehofft, dass die "neuen" Betriebe, die in Frage kommen würden eben deshalb nicht dort nachfragen würden....

Hm... jetzt bin ich am überlegen wie ich es anstellen soll...

Mein Arbeitgeber vor der Ausbildung würde mich sofort wieder einstellen, allerdings ist das nur ein Nebenjob auf 400 € Basis...zwar auch im Büro...aber eben keine Ausbildung....

Alles doof zum Heulen zum Heulen zum Heulen
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Mitglied seit 28.10.2007
482 Beiträge (ø0,12/Tag)

Hallo,

in der Probezeit kannst du zu jeder Zeit - ohne Angabe von Gründen - kündigen.

Such' dir Hilfe bei deiner zuständigen Kammer (IHK oder Handwerkskammer).
Hier gibt es Ausbildungsberater die dir auch bei einem Ausbildungswechsel behilflich sein können. Rede mit ihnen über die im Betrieb vorliegenden Probleme.

LG
hardworkmaus
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 09.10.2006
7.872 Beiträge (ø1,79/Tag)

Ohne dieses Thema breittreten zu wollen: such Dir einen neuen Ausbildungsbetrieb, besprich Dich mit dem Chef/Personalleiter dieses neuen Betriebes. Der wird auf Dein Bitten hin sicherlich nicht den jetzigen Betrieb ansprechen - immerhin hat er ja Interesse an Dir als Auszubildende.
Du mußt mit Sicherheit keine Sorge haben, daß Dein jetziger Ausbildungsbetrieb Dir kündigt - das kann er nicht. Dennoch: es kann ja nur besser werden, wenn Dein jetziger Betrieb von Deinen Plänen erfährt, schlimmer kann es ja offensichtlich nicht werden.
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Mitglied seit 28.04.2008
53 Beiträge (ø0,01/Tag)

Heute hatte ich einen Termin bei der zuständigen Kammer. Die meinen wenn ich wirklich keine Chance mehr sehe und sicher bin, dass ich es in dem Betrieb keien 2 Jahre aushalten werde, soll ich kündigen am besten gestern..denn noch würde zumindest eine kleine Chance auf einen anderen Patz bestehen...in 2 Monaten nicht mehr...
Dazu habe ich mich jetzt entschieden..nur jetzt heißt es ranhalten..und Bewerbungen schreiben..
Dazu habe ich mal was vorbereitet und würde gerne eure Meinung hören..ob und wie man sowas formulieren kann...
Hier mal zwei Vortschläge..

Sehr geehrte Damen und Herren,


mein Wunsch, den Beruf der Bürokauffrau in Ihrem Unternehmen zu erlernen, ist der Anlass, mich Ihnen vorzustellen.

Ich habe die Schule mit dem Sekundarabschluss I beendet, die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft besucht und ein weiteres Jahr als Büroaushilfe mit Schwerpunkt Datenerfassung in einem kleinen Unternehmen gejobbt. Im August diesen Jahres habe ich eine Ausbildung im Wunschberuf Bürokauffrau begonnen.....

entweder ---->
(......, die ich aber vor kurzem frühzeitig beenden musste, da mir der Ausbildungsbetrieb keine optimale Ausbildung gewährleisten konnte.)

oder --->
(..... . Die Aufgaben der Bürokauffrau haben mir sowohl in der Ausbildung als auch in diversen Praktika sehr viel Spaß gemacht, doch habe ich gemerkt, dass meine Fähigkeiten und Interessen im dortigem Arbeitsumfeld nicht optimal angesprochen wurden. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, die Ausbildung vorzeitig zu beenden und einen Neuanfang zu wagen.)


Zu meinen Stärken gehört....... usw


Was meint Ihr..oder fällt euch noch was besseres ein, wie man den Ausbilungdabbruch begründen könnte und wie man die Bewerbung am besten formuliert ???? Lachen Lachen Lachen
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 09.10.2006
7.872 Beiträge (ø1,79/Tag)

"...Aus besonderen Gründen habe ich eine bereits begonnene Ausbildung als Bürokauffrau vor xy Wochen abgebrochen und bewerbe mich nun bei Ihnen um die angebotene Ausbildungsstelle..."


Bei einer persönlichen Vorstellung - sollte Du darauf angesprochen werden, sagst Du, daß Du darüber nicht sprechen möchtest. Jeder denkt sich seinen Teil(egal obrichtigoder nicht) und wird diesesakzeptieren.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 09.10.2006
7.872 Beiträge (ø1,79/Tag)

Saß am falschen Rechner/falsche Tastatur, bitte Rechtschreibfehler behalten, brauche ich nicht mehr... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 10.01.2008
2 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,

ich habe auch ein Problem mit meinem Ausbilder. Ich bin Bürokaufmann am Ende der Ausbildung (noch 2 Wochen). Eventuell muss ich wiederholen, aber davon abgesehen bereitet mir allein der Gedanke, noch mal in den Betrieb zu gehen reichlich Probleme. Ich bin in einer überbetrieblichen Ausbildung und laut Werbung des Anbieters wird dort besonders auf meine persönlichkeit eingegangen. Kurz zu meinem Ausbilder: Er ist ein ziemlicher Diktator, der alle seine Anordnungen bedingungslos erfüllt haben will. Fachlich ist er für seinen Job recht gut geeignet, doch auf persönliche Schwächen gehter kaum ein, auch wenn er das behauptet. Er betreibt auch eine private Firma, die er während seiner Arbeitszeit betreut, also lässt er sich im Prinzip doppelt bezahlen.
Zum Hintergrund: Ich leide unter einer generalisierten Angstörung und anderen Dingen, die in dieses Krankheitsbild passen. Kurz gesagt gibt es Knöpfe bei mir, die man drücken kann, um mich zum Ausrasten zu bringen.
Nun habe ich einen Ausbilder, mit dem ich zwar immer Reibereien hatte, aber mit dem ich nun über ein Jahr relativ gut ausgekommen bin. Ich musste die Ausbildung unterbrechen, weil ich ein paar Monate in einer psychiatrischen Klinik war, doch unterbrach schließlich die Therapie, weil ich versuchen wollte, meine Ausbildung noch zu schaffen.
Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit meinem Ausbilder und er teilte mir zusammengefasst mit, dass ich (auch wenn er das bisher nie sagte) immer alles falsch gemacht hätte und er mich (inhaltlich gesprochen) von nun an so hart rannehmen würde, wie es ihm möglich ist. Allein eine solche Aussage löste in mir Angstzustände aus und obwohl ich ihn darauf hinwies, sogar um bessere Behandlung bettelte, wollte er seinen Kurs nicht aufgeben. Ich sagte ihm auch, dass er Angstzustände bei mir auslöst und ich in solchen Situationen dazu neige, entweder mich oder manchmal auch andere körperlich zu verletzen, aber er hielt dies scheinbar für eine Ausrede eines faulen Idioten, den man disziplinieren müsse.
Wegen des emotionalen Stress bin ich auf der Arbeit ausgerastet und habe ohne Selbstkontrolle (etwa 3 sekündiger Blackout) auf meinen Schreibtisch eingeschlagen. Dabei flog u.a. eine Kaffeedose in die Richtung meines Ausbilders, der darauf direkt behaubtete, ich hätte ihn angegriffen. Vermutlich suchte er einen Grund, mich kündigen zu können, aber meine Kollegen sagten aus, dass ich in dem Moment nicht Herr meiner Sinne war und niemanden gezielt angegriffen habe. Mein Problem ist nun, dass ich eigentlich nie unter derartigen Kontrollverlusten leide und Angst habe, dass er mich, jetzt wo er meine Schwachstellen ganz genau kennt, wieder so stark reizt, dass ich vielleicht nicht mehr nur auf Gegenstände einschlage. Zuzutrauen wäre es ihm, da er seine Autorität um jeden Preis verteidigen will.
Ich habe bereits meiner Firmenzentrale geschrieben, dass ich Angst vor meinem Ausbilder habe, aber ich glaube nicht, dass das wirklich viel nutzt.
Ich habe im Moment eigentlich nur die Möglichkeiten, mich sehr zurück zu ziehen, was vielleicht in selbstverletzung endet oder ihm mit allen Mitteln die Stirn zu bieten, womit ich ihm aber auch in seiner privaten Firma angreifen und seine Fehltritte aufdecken müsste. Eigentlich möchte ich Frieden und habe das auch schon mehrfach erfolglos angeboten.
Wenn mir jemand ein paar gute Tipps oder neue Sichtweisen anbieten könnte, wäre ich wirklich mehr als dankbar.

Liebe Grüße

Christian
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Mitglied seit 16.08.2011
4 Beiträge (ø0/Tag)

hey leute,

ich hab auch ein problem ich möchte den betrieb gerne wechseln aber dazu brauch ich erstmal eingige informationen könnt ihr mir weiter helfen??

ich sage erstmal was über mich.

ich mach ne lehre als köchin und bin gerade ins 2 lehrjahr gekommen aber hab da einige problem zb. wenn ich krank geschrieben bin das mir unterstellt wird das ich nur krank mache und dann auf arbeit gehen soll zur einer team besprechung ist das überhaupt erlaubt??

würde mich echt freuen wenn ihr mir da helfen könntet.
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