Babybrei: Bosch Zerkleinerer vs. Zauberstab


Mitglied seit 26.12.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo! Ich bereite den Brei für mein Baby selbst zu. Aktuell nutze ich dafür den Bosch MMR0801 Universalzerkleinerer mit 400 Watt. Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Leistung beim Zerkleinern von faserigen Dingen, z.B. Fleisch oder Fenchel. Generell wird das ganze nie wie Püree, kleinste Stücken bleiben drin. Je nachdem was es ist, mag das Baby das dann halt nicht.

Kann mir jemand sagen, ob ich mit einem Stabmixer besser dran wäre? Insbesondere dem in diesem Forum sehr beliebten ESGE Zauberstab? Der Bosch hat ja auch seine 400W, allerdings kann ich (wahrscheinlich nicht grundlos) keine Info finden, was er für Umdrehungszahlen leistet.

Vielleicht relevant: ich koche keine Kleinmengen, sondern immer auf Vorrat (ca. 500g oder meist sogar mehr).
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 22.11.2009
1.632 Beiträge (ø0,53/Tag)

Der Zauberstab ist da auch das falsche Gerät, wenn du Fleisch pürieren willst.

Gruss

Soulskier
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.08.2007
11.317 Beiträge (ø2,89/Tag)

Mit dem optional erhältlichen Fleischmesser (das ist das zweiflügelige, geschwungene) kann der Esge auch faserige Sachen, auch, wie der Name sagt, gekochtes Fleisch (muss natürlich etwas kleingeschnitten sein, einen ganzen Braten kriegst Du damit nicht klein). Kostet wohl irgendwas um die 10 €, ist aber ein sinnvolles Zubehör. Aber ganz fein wird es u.U. auch nicht, es hilft dann, erst mit dem Fleischmesser die Fasern kleinzuhäckseln und dann noch mal mit dem vierflügeligen Universalmesser nachzuarbeiten. Der Wechsel ist einfach (abstecken, aufstecken).

Mit einem Hochleistungs-Standmixer kriegt man eine wirklich ganz samtige Textur hin. Die kosten aber so ab 400 € aufwärts und der Brei darf nicht zu fest sein, sonst dreht sich das Messer, während die Pampe am Mixbecher klebt.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 22.11.2009
1.632 Beiträge (ø0,53/Tag)

Ein Fleischwolf wäre sonst noch ne zählbare Alternative.

Gruss

Soulskier
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.08.2007
11.317 Beiträge (ø2,89/Tag)

Da musst Du dann aber auch nochmal pürieren, wenn das Kindelein keine Bröckchen will.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 26.12.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)

Für die Nachwelt: ich lieh mir von einem Bekannten den Smoothie-Mixer "Bianco Forte" (1680 Watt 32000 U/min., 350€). Ich fühle mich, als würde ich mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber das Gerät löst das Problem auf jeden Fall einwandfrei, immer vorausgesetzt, man kocht größere Mengen. Mit einem einzelnen Brei braucht man hier nicht anfangen. Teilweise müsste ich, wie von TPunkt beschrieben, etwas nachhelfen, wenn der Brei nur an der Wand klebte, mit mehr Wasser oder indem ich das Mixgut manuell nach unten beförderte.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.08.2007
11.317 Beiträge (ø2,89/Tag)

Einen Bianco (Panda) haben wir auch, unserer hat so einen Stößel, mit dem man in gewissen Grenzen das Mixgut Richtung Messer drücken kann. Als Tipp: Kochend heiß pürieren, beim Abkühlen wird Gemüse-Fleisch-Pampe dann wieder fester. Außerdem kann man den Brei dann heiß in ein steriles Gläschen abfüllen, dann hält es sich länger.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 15.03.2002
35.480 Beiträge (ø6,01/Tag)

Tja,

mir ist unbegreiflich weshalb die anderen Hersteller von Blendern/Mixern nicht auch endlich mal kleinere Gefäße für ihre Geräte herausbringen, wie es Blendtec tut.
Die Nachfrage ist ja da.
Aber nur für Babybrei würde ich keinen Hochleistungsblender anschaffen.
Bis der sich amortisiert hat, isst das Kind schon mit Messer und Gabel.

Für kleinere Mengen, die aber auch nicht allzu "zäh" sein dürfen ist eine Bekannte von mir mit dem kleinen "Personal Blender" zufrieden.

Ich selbst bekam Pampe (z.B. rohe Leber mhmmmh hmmhmhmmmmhhh) aus dem Blender einer Kenwood Küchenmaschine. Also kein besonders leistungsstarkes Teil.
Aber ich kann mich nicht mehr erinnern ob da noch Stückchen drin waren, oder ob meine Fütterin irgendwas von der Becherwand schabte. Lächeln

VG
Zitieren & Antworten
Antwort schreiben

Partnermagazine