Wasser in Herz und Lunge...............


Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

...........hat der TA bei Strolchi festgestellt.

Vor ca. 10 Tagen fing Strolchi, der normalerweise sehr verfressen ist, an an seinem Futter herumzumäkeln. Ausserdem gab er beim Hinlegen kleine Jammerlaute von sich. Da er Probleme mit den Hüften hat ( Schäferhund-Retriever-Mix ) und zudem im August 13 Jahre alt wird, schoben wir das Jammern darauf. Als nach 2 Tagen Appetit und Jammern sich nicht gebessert hatten, gingen wir zum TA zwecks Untersuchung und Blutabnahme. Der Arzt vermutete eine Magen-Darm-Geschichte. Die Blutuntersuchung erbachte eine Entzündung im Körper worauf es Antibiotika gab. Das Jammern legte sich aber nicht, sondern kam immer öfter. Seit vorgestern war es dann durchgängig im Liegen, gleichzeitig hatten wir den Eindruck, dass der Bauch dicker als sonst geworden war. Als ich gestern früh aus dem Nachtdienst nach Hause kam lag Strolchi jammernd auf der Seite und der Bauch schien noch dicker. Daraufhin sind wir wieder zum TA, der machte eine Sonographie, Ergebnis Wasser in Herz und Lunge. Das Wasser im Herzen wurde mittels Katheder abgezogen, etwas über 1 Liter !!. Das Wasser in der Lunge soll auf natürlichem Wege ausgeschieden werden, dafür wurden Diuretika verordnet und Strolche erhielt eine Spritze. Er ist nun kräftig am Wasser lassen, aber jammert immer noch ununterbrochen im Liegen.
Hat jemand von Euch, meine Lieben, Erfahrung auf diesem Gebiet und schon ähnliches durchgemacht ? Geht das Wasser denn ganz aus dem Körper und wird mein Liebling wieder schmerzfrei ? Und schließlich wie wirkt sich das auf die weitere Lebenserwartung aus ? Langsam bin ich ratlos.............



momu17Wasser Herz Lunge 2153132202

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Mitglied seit 07.07.2003
2.749 Beiträge (ø0,49/Tag)

Hallo Momu

Der Kleine Chiwawa meiner Arbeitskolegin ist seit drei Jahren Diabetiker und hat auch leichte Herzprobleme.
Vor ungefähr einem Jahr wurde sein Bäuchlein auch immer dicker und er wurde sehr träge.
Das Ergebnis war auch Wasser in Herz und Lunge. Durch Spritzen und Tabletten wurde das Wasser aus seinem Körper gezogen, aber das schlaucht die Kleinen ganz schön.
Seit dem ist er wieder putzmunter, und es bis jetzt nie wieder vorgekommen, außer gelegentlichem Durchfall. Das kommt aber daher, das sein Frauchen ihm manchmal verbotene Leckerchen gibt. wo bleibt das ...
Ich wünsche dir das dein Strolchi auch wieder richtig auf die Beine Kommt.
Liebe Grüsse
Ilona
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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

Danke Dir Ilona................

Wie gesagt ist er ja schon fast 13 und das ist für einen Hund der Größe schon alt, aber ich möchte ihn doch noch ein Weilchen haben und da soll es ihm doch gut gehen.

LG

momu17Wasser Herz Lunge 2153132202

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Mitglied seit 13.11.2003
1.987 Beiträge (ø0,36/Tag)

Moin !
Wasser in Herz und Lunge ist durchaus sehr ernst zu nehmen!
Die Tierärzte sind sich bei der anstehenden Behandlung und der daraus resultierenden Lebenserwartung doch recht uneins, leider ! Von unserem damaligen Dobermannrüden, der gerade 6 Jahre alt war, wurde neben Cardiomyopatie (Herzvergößerung) auch Wasser im Herzen festgestellt, die Lunge war (noch) nicht betroffen. Symptome waren ähnlich denen, die Du beschrieben hast. Es kamen noch "chronische Unlust"/Unmotiviertheit und später noch (so sah es aus) Desorientiertheit dazu, jedoch keine Schmerzen beim Liegen oder ähnliches.
Wir haben uns nach Rücksprache mit unserem Haustierarzt und der Tierklinik gegen die Gabe von Entwässerungstabletten entschieden, da sie durchaus dazu führen können, dass der Hund inkontinent wird ... Auch ist der Erfolg solcher Medikamente (auf längere Zeit gesehen) nicht unbedingt groß bzw. auch lebenswert für den Hund.
Angesichts der Schwere der Erkrankung bei unserem Hund war sein Leiden nach der definitiven Diagnose nur noch 6 Wochen ...

Ich würde Dir empfehlen, eine zweite Meinung einzuholen. Die Kombination aus Wasser in Herz und Lunge, event. Gelenksproblemen und dem Alter ist nicht optimal ... aber ich bin kein Arzt.
Wir wünschen Euch alles Gute und gute Besserung!

wiesel und
sein Hunderudel
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Mitglied seit 21.10.2008
542 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo!
Mein kleiner Hund hatte auch Wasser in der Lunge,bei ihm kam es durch eine schwere Herzinsuffizienz.Die wurde mit drei Jahren festgestellt,er hat dann noch mit Entwässerungs und Herztabletten gut dreieinhalb Jahre gelebt.Er hat aber nie geweint im liegen,von daher denke ich nicht das es bei Deinem Strolchi vom Wasser kommt.
Wissen tu ich das natürlich nicht,ich würde Dir auch raten bei einem zweiten TA vorstellig zu werden.
Ich wünsche Dir und Strolchi alles Gute und gute Besserung!

Liebe Grüße
Nupi
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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

Hallo Ihr Lieben,

erstmals vielen Dank für Euere lieben Antworten.
Ich bin ja nachts immer arbeiten und daher erzählte mir mein Mann, dass Strolchi vergangene Nacht sehr oft draussen zum Pipi war und die "jammerfreien" Phasen immer länger wurden. Für Strolchi wurde eine leckere Hühnerbrühe, mit Karotten und Reis, gekocht, von der er auch eine schöne Portion gefressen hat. Zur Zeit sitzen Mann und Hund im Garten und genießen die Sonne, weinen tut Strolchi im Moment gar nicht mehr. Ach, ich hoffe dass das so bleibt und alles mit dem Wasser zusammenhängt und mit dem Wasser alle Schmerzen verschwinden. Übrigens hat mein TA eine Probe des Wassers weggeschickt um es auf Krebs zu untersuchen, das Ergebnis steht allerdings noch aus...........

LG

momu17Wasser Herz Lunge 2153132202

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Mitglied seit 30.05.2004
8.204 Beiträge (ø1,56/Tag)

Ja, warte mal die Urinuntersuchung ab. Könnte auch ein Nierenproblem sein, da sammelt sich auch Wasser in Herz und Lunge. Das müßte aber dann am Urin zu sejen sein, weil dann bestimmte Stoffe drin sind, die eigentlich raus gefiltert werden müssen. Wenn das mit den Diarethika gut "läuft" ist das gut
Was die Hühnerbrühe salzig ? Das solltest Du eher vermeiden, es macht den Hund durstig, falls die Nieren weirklich nicht mehr so gut arbeiten, dann ist das nicht so vorteilhaft.
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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

Danke Fresszelle,

nein, die Brühe war selbstverständlich nicht salzig. Aber es handelt sich nicht um eine reguläre Urinuntersuchung, das aus dem Herzen abgezogene Wasser wird untersucht.

LG



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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

So, die Untersuchung des Wassers hat keine Anzeichen für Tumoren gegeben......puuh......Aber der TA meinte, es könne, trotz Medikamenten, sich wieder Wasser im Herzen sammeln und dass das dann wieder punktiert wrden müsse. Es gäbe Patienten bei denen das einmal im Monat vorgenommen würde, da man das nicht bei allen Hunden medikamentös einstellen könne.
Das sind ja Aussichten............aber auf jeden Fall ist Strolchi fast wieder der Alte, das Entwässern schlägt an, er läuft sogar besser.
Hoffentlich bleibt das so.

LG


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Mitglied seit 10.01.2006
5.335 Beiträge (ø1,14/Tag)

Hallo Momu
Bei meinem Cheppy (Shih Tzu) wurde vor ca. 2 Jahren auch Herzinfuziffienz festgestellt.
Letztes Jahr hatte auch er Wasser in der Lunge und Herz....man das war richtig Knapp. Was denn nun?
Therapie war.....Entwässerungsspritzen.....die ich heute noch in unregelmäßigen Abständen fortführe, um einfach zu verhindern das sich nochmal Wasser in der Lunge sammeln kann.
Auch er gab im liegen Stöhnlaute von sich...denke weil denen das Atmen schwer fällt.
Seit zwei Jahren ist er mit fünf Tabletten m.+a. eingestellt und trotzdem ist es passiert.
Nur jetzt gehts ihm den Umständen entsprechend recht gut. Na!

Ich möchte Dir auch raten eine zweite Meinung in einer Kardiologie zu suchen.
Da wird dann ein entsprechender Ultraschall gemacht und mehr.Die Kliniken sind nunmal besser ausgestattet. Na!
Eventuell wird er dann auch gut mit Medis eingestellt, was Strolchi sicher helfen wird.

Ich drück Euch ganz fest die Daumen das es ihm bald wieder richtig gut geht.

Liebe Grüße Geli
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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

Danke Geli.............

Strolchi geht es im Moment echt gut, nächste Woche haben wir einen Kontrolltermin. Momentan kriegt er ja Medikamente, für das Herz und zur Entwässerung, wahrschinlich werden die dann fest angesetzt. Aber wenn sein Zustand dadurch dann so bleibt wie er jetzt ist, wäre das eine tolle Sache.

LG


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Mitglied seit 10.01.2006
5.335 Beiträge (ø1,14/Tag)

Momu....das freut mich, das es ihm gut geht.
Ich denke mit der richtigen Therapie wirds auch so weiter gehen. Na!
Dazu alles Gute...

Alles liebe Geli
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Mitglied seit 10.06.2004
6.834 Beiträge (ø1,3/Tag)

Danke GEli,

morgen geht es wieder zum Onkel Doktor, ziur Kontrolle........mal sehen.


LG


momu17Wasser Herz Lunge 2153132202

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Mitglied seit 21.05.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo liebe Hundefreunde.
Ich habe meinen über alles geliebten Freund am 7.2.09 mit genau dieser Diagnose verloren.
Es wurde festgestellt im Mai 08. Erst habe ich mich geweigert diese Krankheit anzunehmen er war ein Border-Collie Mix und immer topfit. Er war Ausgebildet im Rettungshundewesen in der Fährtenarbeit und noch so eiiges mehr. Er ging regelmäßig mit zum Joggen.
Nie ist irgendetwas aufgefallen, dann bei einer Routine Impfung hat meine TA Nebengeräusche am Herzen festgestellt.
In der ersten Zeit, wie gesagt nichts.
Dann im August 08 ist er mir das erste mal beim Spaziergang zusammen gebrochen.
Kurze Zeit später auch in Ruhe zu Hause, dann fing er an zu Husten. Wasser in den Lungen. Meine TA wusste nicht mehr weiter und hat mich nach Duisburg geschickt zum Kardiologen und dort hat man die schreckliche Wahrheit gefunden. Er wurde eingestellt auf Medis ( ich weiß nicht mehr wie die alle heißen ) aber man hat mir gesagt allerhöchstens noch ein Jahr. Für mich brach eine Welt zusammen.
Er hat mit den Medis eigentlich noch gut die letzte Zeit verbracht er war nicht mehr belastbar, wir haben mehrere kleine Spaziergänge gemacht Futter wurde in mehreren kleine Portionen aufgeteilt.
Er war an seinem Todestag noch relativ fit in der Nacht bekam er einen Herzinfarkt, er hat gekämpft und am 7.2.09 um 12:15 habe ich ihn dann erlöst.
Ich will hier niemanden Angst machen, ich will nur erzählen wie es bei uns war. Ich habe ihn so geliebt, habe gedacht ich könnte nie wieder einen Hund haben.
Sieben Monate nach seinem Tod ist ein kleines Hundemädel in mein Herz geschlichen.
Lass einen Kardiologen deinen Hund noch mal untersuchen, eine zweite Meinung ist immer besser und falls er Wassertabletten bek, lass seine Nierenwerte regelmäßig überprüfen.
Ich wünsche dir eine schöne lange Zeit mit deinem Freund.
LG Bine
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Mitglied seit 28.09.2003
2.337 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo Du Liebe,

es ist bestimmt keine schöne Diagnose aber ich würde noch nicht die Flinte ins Korn werfen. Wir haben einen Kater der (bereits fast totgesagt) seit mittlerweilen 5 Jahren mit dem Befund (und Ramipril=Vasotop nur für Menschen und deshalb billiger) hervorragend lebt. Es gibt auch immer Ausnahmen. Die Wassertabletten unterstützen die Nieren mehr als das sie sie belasten.
Bei unserer Hündin wurde Anfang März ein bösartiger Tumor (Hämangiosarkom) diagnostiziert und auch operiert. Die Diagnose ist auch denkbar besch...........und sie ist erst 7! Eigentlich ist die mittlere Ü-Zeit nach OP grad jetzt um, es geht ihr aber zur Zeit gut und ich glaub einfach dran das es bei ihr eine Ausnahme gibt und sie uns noch lang begleitet.
Das wünsche ich dir auch von Herzen für Deinen Strolchi.

Liebe Grüße
ADZ
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