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dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Marzipan-Marmeladen-Hörnchen, Oberpfaffenhofener Vanilleschleifen und Türkisches Fladenbrot (vegan)

11.03.2018 / 21:57

Vor kurzem habe ich spontan zum Frühstück Marzipan-Marmeladen-Hörnchen gebacken, eigentlich weil ich für den nächsten Luisa-Nähworkshop türkisches Fladenbrot zum Hummus mit Gemüsesticks backen wollte.  in einer veganen Variante gingen sich dann auch noch fein aus, indem ich einfach die doppelte Menge Hefeteig zubereitet und dann noch Butter und Zucker unter einen Teil des Teiges geknetet habe. Der Ofen lief eine Weile, aber alles in allem war es ein recht effizienter Backvormittag und alles sehr lecker :8) Die Hörnchen und die Vanilleschleifen gehen mit Mandelmilch und Margarine sehr gut in vegan, das Fladenbrot sowieso!


Zutaten für 12 Vanilleschleifen:  

Für den Hefeplunderteig

1 kg Mehl, Typ 405 (oder 550, dann weniger Flüssigkeit)

2 P. Trockenhefe

200 ml Mandelmilch  

1 Pr. Salz  

60 g Margarine

  

80 g Zucker  

 

80 g Margarine für den Plunderteig

 

Für die Füllung Marzipan-Hörnchen:

100 g Marmelade (Erdbeer)

100 g Marzipanrohmasse

100 g Puderzucker

 

Für die Füllung Vanilleschleifen:
1 P. Vanillepudding
300 ml Mandelmilch 
  

40 g Zucker
60 g Schokolade, hier 70% Kakao
  

 

Optional für den Zuckerguss:

150 g Puderzucker  

ca. 2 EL Wasser 

 

etwas Sesam für das Fladenbrot

etwas Mandelmilch zum Bestreichen

 

Zubereitung: 

Mehl, Hefe, Zucker und Salz mischen. Wasser hinzufügen und zu einem Hefeteig verarbeiten. 

Die Margarine und den Zucker habe ich erst später unter die Teile des Teigs geknetet, wo sie drin sein sollte, also im Hefeteig für die Vanilleschleifen und die Hefe-Hörnchen. 

Die Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig abdecken und gehen lassen, ca. 30 min. Den Teig halbieren.

Die Margarine und den Zucker und für das Fladenbrot mehr Salz unter den Teig kneten.

Den süßen Teig nochmals halbieren und die Hälfte für die Vanilleschleifen rechteckig ausrollen und mit der Hälfte der Margarine bestreichen. 

Den Teig von links und rechts einschlagen, so dass drei Schichten entstehen, kühl stellen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen und den Teig für die Marmeladen-Hörnchen rund ausrollen, das Marzipan mit dem Puderzucker verkneten und ebenfalls rund ausrollen. 

Das Marzipan auf den Teig legen, den Teig in 8 Stücke schneiden und jedes Stück am Ende mit Marmelade bestreichen.

Die Teigstücke von der langen Seite her aufrollen und zu Hörnchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Die Hörnchen mit etwas Mandelmilch bestreichen.

 Die Hefe-Hörnchen bei 180°C ca. 25 min goldbraun backen. 

In der Zwischenzeit den Teig für die Vanilleschleifen nochmals rechteckig ausrollen und mit der zweiten Hälfte der Margarine bestreichen. 

Den Teig von links und rechts einschlagen, so dass drei Schichten entstehen, ca. 30 min kühl stellen und den Vanillepudding aus nur 300 ml Mandelmilch mit 40 g Zucker zubereiten, etwas abkühlen lassen, und die Schokolade hacken. 

Den Vanillepudding auf den nochmals rechteckig ausgerollten Plunderteig verteilen und mit den Schokoladen-Stückchen bestreuen.

Die linken und rechten Teigteile über der Füllung zusammen klappen und den gefüllten Teig in 8 Streifen schneiden. 

Die Stücke verdrehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Mandelmilch bestreichen und bei 180°C ca. 20 min goldbraun backen. 

Optional aus Puderzucker und Wasser einen dicken Zuckerguss anrühren, die noch heißen Vanilleschleifen mit dem Zuckerguss bestreichen. Die Schleifen trocknen und abkühlen lassen, hier im Bild mit den hübschen Patisserie Nadine Topflappen aus Luisas Teilchenzoo-Dawanda-Shop.

Für die Fladenbrote den nochmals gegangenen Teig halbieren und flach drücken, mit den Fingerspitzen Dellen eindrücken. Die Brote mit Mandelmilch bestreichen und mit Sesam bestreuen und ebenfalls bei 180°C ca. 35 min goldbraun backen.

Hier zunächst die Hefe-Marmeladen-Marzipan-Hörnchen.

In Kombination mit dem veganen Oberpfaffenhofener Vanilleschleifen.

Und noch die Vanilleschleifen alleine ;-)

Guten Appetit!

Pinguin-Cupcakes mit Rotkäppchen Muffins (vegan)

18.02.2018 / 20:19

Ich habe meinen Geburtstag dieses Jahr mit einer "Eis und Heiß"-Party gefeiert, sprich Eislaufen mit anschließendem Schwimmen und Dampfbaden. Dazu gab es Cupcakes, und das beste Maskottchen für so ein Event ist natürlich der Pinguin, der sowohl auf Eis als auch im Wasser Spaß hat. :-D Außerdem wollte ich schon lange mal diese niedlichen  machen! Weil die keine Füße hatten, habe ich sie mit diesen  kombiniert. Da ich ganz schön viele Smarties essen musste, um genug orangene und gelbe Smarties für so viele Pinguine und ihre Nasen und Füße zusammen zu bekommen, wäre eine fußlose Variante wahrscheinlich auch nicht dumm gewesen! Für den veganen Teig habe ich diese  getestet, die super lecker und gar nicht bröckelig waren, obwohl das Ei durch nichts spezielles ersetzt wird. Werde ich mir merken!


Zutaten für 15 Cupcakes:

Für den Teig:

350 g Mehl

300 g Zucker

100 g Öl

350 g Wasser

1 P. Backpulver

1 Pr. Salz

30 g Kakaopulver/Carob

0.5 Glas Kirschen


Lemon Curd Buttercreme (reicht gut für 30 Cupcakes):

80 ml Zitronensaft

12 g Margarine

25 g Kokosnussmilch

12 g Speisestärke

200 g Margarine

 

15 St. Oreo

45 St. Smarties orange/Vegane orangene Gummibärchen

30 St. 


Zubereitung:

Ich habe ein doppeltes Rezept gemacht und 30 Cupcakes herausbekommen, also 2,5 Muffinbleche. Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Kirschen abtropfen lassen, Papierförmchen in ein Muffinblech setzen. Die Zutaten für den Teig außer das Kakaopulver kurz verrühren. Den Teig halbieren und das Kakaopulver unter eine Hälfte rühren.

Nacheinander beide Teige auf die Förmchen verteilen, je 2 EL von jedem Teig pro Form, und jeweils 3 Kirschen auf den Teig setzen, evtl. etwas eindrücken. 

 Bei 180°C ca. 20 min backen, Stäbchenprobe machen. 

Ich hatte den Ofen ca. 5 Stunden lang an, weil ich ein Blech nach dem anderen gebacken und dabei auch das eine Muffinblech wiederverwendet habe...hier waren dann schon alle 54 Muffins und 80 Minimuffins fertig. 

Für die Pinguine hatte ich Lidl-Oreo-Kekse, die sogenannten Neo Kekse, und echte Oreo Kekse gekauft, als ich gesehen habe, dass die Neo Kekse Süßmolkenpulver enthalten und nur die Oreos aus rein veganen Zutaten bestehen. 

Um die Kekse möglichst bruch- und krümelfrei auseinander zu nehmen, habe ich sie ca. 6 Sekunden bei 50% in die Mikrowelle gegeben, da muss man bisschen ausprobieren, weil die Creme auch schnell zu flüssig wird. Die mikrogewellten Kekse mit einem scharfen Messer vorsichtig aufhebeln, so dass die Creme an einem Keks bleibt, wie bei den .

Dann auf jedes Pinguin-Gesicht zwei Monster-Augen und ein halbiertes orangenes Smartie als Schnabel drücken, sie halten gut in der Creme. Für die veganen Pinguine (rechts unten auf den leicht größeren Oreo-Cookies mit weniger Rand) habe ich als Schnabel orangene vegane Gummibärchen (bzw. eigentlich waren es Stücke von Häschen) verwendet. 

Gleich viele (vegane) Kekshälften wie man Gesichter hat mittig halbieren für die Flügel, dabei brechen auch einige, aber da kann man wohl nix machen außer viele kaputte Keksteile futtern nebenher ;-)

Für die Zitronen-Buttercreme habe ich erst wieder ein veganes Lemon Curd gemacht, dafür Margarine, Kokosmilch, Speisestärke, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben und alles aufkochen lassen wie Pudding. Den Lemon Curd kalt stellen und vollständig auskühlen lassen. Für die Creme die Margarine schaumig rühren und nach und nach den Lemon Curd unterrühren. Die Creme war eigentlich für die Zitronenmuffins unter den Eisbärpfoten gedacht, aber da davon so viel übrig war, habe ich sie dann auch für die Pinguine benutzt und als es dann doch nicht mehr genug war, mit Puderzucker gestreckt. Das ist aber eigentlich nicht so gut, weil der Zucker teils schmilzt und die Creme so fast flüssiger macht als fester, was man auf den späteren Pinguinen leider auch sieht. 

Die Muffins mit der Creme bestreichen, die Flügel, das Gesicht und zwei Füße aufsetzen und kalt stellen. 

Ich musste ganz schön viele Smarties essen,um genug orangene und gelbe Smarties für so viele Pinguine und ihre Schnäbel und Füße zusammen zu bekommen. :8)

Eigentlich wäre eine fußlose Variante der Pinguine also wohl schlauer gewesen.. 

Die veganen Pinguine, immer noch unten rechts, bekommen statt Smarties Füße aus veganen orangenen Gummihäschen-Stücken.

Zusätzlich zu den Pinguinen gabs noch Eisbärpfoten-Cupcakes, Mini-Muffins mit Schneemännern und Mozzarella-Oliven-Pinguine :8)

Bei all den Pinguinen fiel mir wieder das nette  von Eckart von Hirschhausen ein...viel Spaß damit und guten Appetit!

Galaktischer Spiegel-Kuchen mit Schokoladen-Rakete für Stefan

10.02.2018 / 22:24

Zum Geburtstag für meinen Kollegen Stefan wollte ich einen Kuchen mit Schokoladenrakete backen, und so kam ich drauf, dass ein Galaxie  gut zur Rakete passen würde. Den Galaxiekuchen habe ich dann noch wie  und  3D mit Planeten aus Kuchenbällchen wie bei meinem  gefüllt und den Schokokuchen aus meinem 3D Rezept mit mit schwarzer Lebensmittelfarbe und Mohn Universums-schwarz gefärbt. Das i-Tüpfelchen waren Blattgoldstückchen als Sterne, wobei es sicher auch gut funktioniert hätte, wie bei diesem  weißes Royal Icing mit einem Pinsel zu spritzen. Das , also die Spiegelglasur, macht wirklich was her, und übrige Glasur lässt sich auch wunderbar aufheben!


Zutaten:

Kuchen: 

320 g Butter oder Margarine

320 g Zucker

6 Eier

480 g Mehl

1 P. Backpulver

rote, gelbe und blaue Speisefarbe 

50 g Kakao

100 g gemahlener Mohn 

schwarze Speisefarbe


200 g Zartbitterschokolade

100 g Schlagsahne 


150 g Glukosesirup 150 g Zucker 

75 g Wasser 

100 g gezuckerte Kondensmilchpaste (Milchmädchen)

10 g Gelatine gemahlen 

60 g Wasser kalt 

150 g Kuvertüre weiss

Lebensmittelfarbe blau, rot, schwarz


Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform (30 cm Länge) mit Backpapier auskleiden.

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln hinzufügen. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und unterheben. Einen kleinen Teil der Masse, auf jeden Fall weniger als ein Drittel, abnehmen und auf 2 Schüsseln verteilen. 

Einen Teil für Jupiter-artige Planeten orange einfärben, den kleineren Teil für erdähnliche Planeten blau-weiß marmoriert lassen. Die Erd-Masse in Cakepop-Formen, die Jupiter-Masse in Halbkugeln aus Edelstahl füllen und bei 180°C ca. 15 min backen, Stäbchenprobe machen. 

Unterdessen die weiße Schokolade für die Rakete schmelzen und die Raketenform damit füllen. Mein erster Versuch war, ähnlich wie bei Pralinen nur eine Schoko-Schicht am Rand zu erzeugen und mit einer Creme zu füllen, aber bei den ersten Tests fand ich heraus, dass ich die Schokolade nie wieder aus der Form bekommen würde, wenn ich nicht innen gut klebenden Halt am Stiel habe, damit ich daran feste ziehen kann. So wurde die Rakete dann doch noch massiv.

Die etwas abgekühlten Cakepops und Halbkugeln vorsichtig aus der Form lösen.

Bis auf eine Erde haben alle überlebt, so dass ich am Ende mehr Planeten hatte, als ich Volumen-technisch im Kuchen unterbringen konnte. Dafür fehlte es nachher an Universumsmasse.

Die Halbkugeln erst gerade schneiden und aus den Formen drücken.

 

Das Kakaopulver, den Mohn und die schwarze Speisefarbe unter den übrigen Kuchenteig rühren.

Den Boden der Kastenform ganz dünn mit dunklem Teig bedecken. Die Planeten darauf anordnen. Die Seiten der Kastenform rundherum mit dunklem Teig auffüllen. Es muss nicht ganz dicht sein, da der Teig ja noch aufgeht.

Die Planeten mit Teig bedecken, den Teig glatt streichen und bei 180°C ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Da ich zu wenig dunkle Masse hatte und der Kuchen oben nicht so schön glatt war, habe ich ihn mit der glatten Seite nach oben dekoriert, und darum musste ich den Kuchen oben auch etwas grade schneiden, besonders, wo es die Jupiters aus dem Teig gedrückt hatte. 

Nun wird der Kuchen mit Ganache überzogen. 

Dafür die Schokolade in der Sahne bei 50% in der Mikrowelle schmelzen, glatt rühren und den Kuchen damit überziehen.

Die Ganache schön glatt streichen, ich mache das am Liebsten mit einer Winkelpalette, und den Kuchen kalt stellen

Jetzt kommt der Mirror Glaze. Als Glukosesirup habe ich einen Invertzuckerbrotaufstrich benutzt, da mein selbst gekochter Glukosesirup irgendwie komisch auskristallisiert war. Den Glukosesirup mit Zucker und 75 g Wasser in einem Topf geben und kurz aufkochen lassen.

Inzwischen die Gelatine in 60 g kaltem Wasser einweichen und die weiße Schokolade klein hacken.  

Gelatine und Kondensmilchpaste in den Topf geben und unterrühren. Die übrige Kondensmilchpaste aus der 400 g Dose habe ich in ein Schraubglas in den Kühlschrank gegeben.

Die warme Zuckermasse über die Kuvertüre geben, so dass sie sich auflöst. 

Die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren. 

Die Glasur auf drei Schüsseln verteilen und mit schwarzer, blauer und pinker Lebensmittelfarbe einfärben. 

Verrührt man die Farben nicht, entsteht beim Glasieren ein Marmorierungs-Effekt.

Wenn die Glasur eine Temperatur von 35°C erreicht hat, kann man sie auf die Torte gießen, ohne dass die Ganache schmilzt. Dafür den Kuchen auf eine Erhöhung stellen, in meinem Fall waren es zwei Marmeladengläse, und darunter ein Blech oder tablett mit Rand platzieren. 

Etwas blaue Glasur in die schwarze Glasur gießen...

Aber nur ein bisschen marmorieren, anstatt zu mischen. 

Dann die schwarze Glasur (ich glaube, ein bisschen pink war auch drin) über den Kuchen gießen, so dass auch alle Ränder bedeckt sind. 

Da mir das Streifenmuste noch nicht galaktisch genug war, habe ich noch etwas pinke und blaue Glasur über den Kuchen gesprenkelt und mit der Winkelpalette vorsichtig marmoriert.

Den Kuchen mit seinen Marmeladengläsern vom Tablett heben und die übrige Glasur vom Tablett in einen Frischhaltebeutel geben, um sie für weitere Kuchen aufzuheben. Den Kuchen mit etwas Blattgold-Sternen bestreuen und mit etwas übriger Glasur auf der Tortenplatte festkleben.

Es ist garnicht so leicht, den Kuchen zu fotografieren, ohne dass sich alles mögliche darin spiegelt :-D

Mit schwarzer Umgebung und ohne künstliches Licht ging es besser!

Eigentlich wollte ich die Rakete auf den Kuchen legen, fürs Foto hab ich das aber gelassen, weil sie natürlich angeklebt und nie wieder abgegangen wäre, und dann hätte der Deckel nicht mehr drauf gepasst.

Also sehr Ihr hier eine "Rakete fliegt durchs Universum"-Simulation ;-)

Bei der Party habe ich beides dann auch getrennt übergeben und Stefan hat noch sehr lustige Fotos davon gemacht ;-)

 

Angeschnitten sah der Kuchen dann so aus: 

Happy Birthday nochmal, lieber Stefan!

Buchstaben-Pralinen Amuse Gueules

10.02.2018 / 22:23

Zu meinem Geburtstag gabs dieses Jahr ein Geburtstagsdinner im kleinen Kreis, und dafür habe ich endlich die Silikonform für Buchstaben Pralinen ausprobiert, die ich schon länger besitze. Für die meisten vollen Namen sind die nämlich eher unpraktisch, weil es jeden Buchstaben nur einmal in der Form gibt. Auch für die Anfangsbuchstaben meiner Gäste musste ich zwei Mal Pralinen machen, aber es bot sich als Amuse Gueule gut an, da ich kein Dessert zubereitet habe, weil Schwesterchen mir einen legendären Kuchen gebacken hat. :-) Außerdem wollte ich noch eine weitere Runde  machen und da bot es sich gut an ;-)


Zutaten:

50 g weiße Schokolade

50 g Zartbitter Schokolade

30 g Nussnugat

1/2 Persimon (Kaki)

1 Kiwi

Blattgold

10 g Lemon Curd


Zubereitung:

Die Schokolade in einer mittelgroßen Schüssel bei 50% in der Mikrowelle schmelzen, die gewünschten Buchstaben wie bei den  beschrieben mit Schokolade füllen, 5 min stehen lassen, und die noch flüssige Schokolade aus dem Innern der Pralinen wieder zurück in die Schüssel gießen, die Ränder möglichst mit einem Teigschaber säubern.

30 min kalt stellen, das Nussnugat ebenfalls bei 50% in der Mikrowelle schmelzen und in die Pralinenschalen füllen.

Die übrige Schokolade wieder schmelzen und die Pralinen damit verschließen und glatt streichen.

Ich habe erst die weißen Pralinen und dann die aus Zartbitterschokolade gemacht. Eine S-Praline für Saskia habe ich dabei mit etwas übrig gebliebener veganer Füllung von den Darthy-Pralinen gefüllt.

Die weitere Runde Star Wars Pralinen ließen sich dabei ganz gut mit herstellen ;-)

Für das Amuse Gueule die Kiwi schälen und in möglichst grüne Scheiben schneiden, kleine Tannenbäume ausstechen.

Aus der Persimon dünne Scheiben schneiden und passend zum 24.12. Sternschnuppen bzw. Kometen ausstechen. Lemon Curd in einen Spritzbeutel geben und kleine Punkte aufspritzen.

Die Kiwi-Bäume mit der Spitze in etwas übrige weiße Schokolade tauchen, um Schnee anzudeuten.

Etwas Blattgold auf den Kiwi-Christbäumen verteilen.

So glitzern sie doch wirklich herzallerliebst, oder?

Das ganze auf Amuse Gueule Schälchen arrangieren...

...und als Platzkärtchen auf den Tellern platzieren.

Guten Appetit!

Notenschlüssel Spinat-Gorgonzola-Blätterteig-Schnecken

10.02.2018 / 22:22

 

Zum Cantoccini-Chor-Weihnachtskonzert dieses Jahr wollte ich nach all den , und zusätzlich zu , mal was herzhaftes mit meinen Notenschlüssel- und Noten-Ausstechern machen und so kam ich kreativ beim Joggen drauf, dass man eine kleine Blätterteigschnecke genau auf den fehlenden Kringel vom Notenschlüssel setzen könnte. Damit der Kontrast in der Schnecke gut erkennbar ist, habe ich den Blätterteig mit Spinat gefüllt, und dann so ähnlich wie in diesem Rezept, aber noch ein bisschen leckerer meiner Meinung nach, in Kombination mit Gorgonzola. Das hat auch den Vorteil, dass es so würzig ist und schnell geht, dass man fix voran kommt, was bei mir an dem Tag auch nötig war, da Blätterteiggebäck frisch sein soll und ich schon recht verplant war an dem Tag!


Zutaten:

200 g TK Spinat (ich hatte welchen mit Zwiebeln)

150 g Gorgonzola

2 Pck. Blätterteigrolle (550 g)

etwas Milch zum Bestreichen 


Zubereitung: 

Den Ofen auf 200°C vorheizen, den Spinat andünsten. Zum schnelleren Auskühlen eine Schüssel umfüllen, den Gorgonzola klein schneiden und untermengen, so dass er im warmen Spinat schmilzt und sich gut verteilt.

Den Blätterteig etwas aufrollen, 12 Notenschlüssel aus dem Blätterteig ausstechen und auf eine Backunterlage legen.

Die Spinat-Masse gleichmäßig auf das innere Ende des ausgerollten Blätterteigs geben und anschließend wieder von der kurzen Seite her aufrollen, so dass etwas mehr als die Hälfte des Teigs in der Rolle ist und die kleinere Hälfte in den ausgestochenen Notenschlüsseln.

Die Rolle in 12 Scheiben schneiden und auf Notenschlüssel setzen.

Die Schnecke so aufsetzen, dass die Spirale im Uhrzeigersinn größer wird, wie beim Notenschlüssel eben.

Die Schnecken und Notenschlüssel mit etwas Milch bepinseln, damit sie hübsch braun werden.

Bei 200 °C etwa 20 Minuten geldbraun backen, mit der zweiten Rolle analog verfahren. Den übrigen Teig zusammen kneten, ausrollen und Noten ausstechen.

Die Noten habe ich mit etwas übrigem Gorgonzola belegt, das war auch lecker.

Guten Appetit!


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